verwenden wir diese Tusche-Kalligrafie neben dem Kyûdô-Zeichen unseres
Vereins: Der Kyûdôschütze, der vor einer Pflaumenblüte steht.
Die fünf Blütenblätter symbolisieren zugleich die fünf Buddhafamilien
und sind Teil des Familienwappens der Shibata-Linie.
Der Geist von Hôko ist geprägt von Übungsdisziplin und meditativem
Interesse; er folgt der Lehrtradition von Shibata, doch hat er auch mit anderen
Kyûdô-Stilen Berührungspunkte: So übte der Vereinsgründer
1999 und 2000 im großen Dôjô des Alljapanischen Kyûdôbundes
(Tôkyô) und studierte dort die Unterrichtsmethodik mehrerer Kyûdômeister.
Dr. Walter Dmoch und Ursula Lassert besuchten verschiedentlich den lehrenden Prof.
Stein (Nara), den Autor des ersten deutschen Kyûdôbuches sowie Suhara
Kôn Sensei im Enma Dôjô des Enkakuji (Kamakura), wo sie eine Woche
lang üben konnten. 2004 ließ sich Ralf Muyrers auf einer Tôkyô-Reise
von verschiedenen Meistern unterweisen.
Mittlerweile zählt Hôko ca. 15 aktive Mitglieder. Der Verein übt
einmal pro Woche in einer Turnhalle. Man schießt dort auf einer Übungsdistanz
von einer Bogenlänge auf Makiwaras (runde Strohballen) - die traditionellen
Ziele.
Desweiteren gibt es einen Übungsplatz - nach japanischem Vorbild - auf der
Raketenstation des Kulturprojekts
> Inselhombroich,
wo man auf der klassischen Distanz von 28 m schießen kann. Außerhalb
der normalen Zeiten finden in Abständen dort Treffen an Wochenenden statt,
um zusammen zu üben, zu meditieren, und natürlich zu essen und zu trinken.
Gäste und Zuschauer sind jederzeit willkommen.
> Anmeldung
> Download Shichido (Grundpositionen)